Die Backlinkanalyse von A-Z

Link building, and more broadly ‘promoting your web site’ remains the most important thing you can do in an SEO effort.Eric Enge, Stone Temple Consulting

Garret French (Experte für large-scale link building und Anbieter des Link Building Toolset) hat in einem dreiteiligen Monsterartikel die zurzeit wichtigsten Informationen rund um Backlinkanalyse zusammengetragen. Ich habe diesen Artikel für Sie von rund 25 DIN-4- auf sechs DIN-A4-Seiten übersetzt und zusammengefasst. Garret hat dafür die 30 einflussreichsten und bekanntesten Linkaufbau-Experten aus dem englischsprachigen Umfeld interviewt - obwohl einige große Namen auch fehlen, zum Beispiel die Leute bei seomoz. Was dabei herausgekommen ist, ist eine einzigartige und bisher unübertroffene Ressource zum Thema Backlinkanalyse.

Meine eigenen Kommentare sind kursiv hervorgehoben.

Zusammenfassung Teil 1: Wann, warum und wozu braucht man eine Backlinkanalyse?

Die Backlinkanalyse wird hauptsächlich aus zwei Motivationen heraus gemacht.

  1. Ich möchte neue Linkquellen finden: Diese Art von Backlinkanalyse nennen wir bei VIPEX auch gerne „Linkquellenanalyse“. Warum? Es geht darum neue Seiten/Websites zu finden, die als potenzielle Linkgeber in Frage kommen. Also eine Linkquelle. Daraus ergibt sich, dass so eine Linkquellenanalyse immer am Anfang einer Linkaufbau-Kampagne steht. Wir verbringen oft einen ganzen Monat damit diese Liste zusammenzustellen, bevor es mit dem eigentlichen Linkaufbauarbeit losgeht.
  2. Ich möchte meine eigene Situation oder die meiner Mitbewerber besser verstehen. Hier geht es nicht um neue Linkquellen, sondern darum zu verstehen, welche Auswirkungen die Gesamtheit aller Links einer Website auf deren Ranking, Erfolg und Reichweite haben. Wir nennen diese Form der Backlinkanalyse auch gerne „Linkprofilanalyse“.

Oft gehen beide Motivationen Hand in Hand.

  • Eine Backlinkanalyse findet immer am Beginn einer Linkaufbau-Kampagne statt.
  • Aber auch immer wieder zwischendurch, wenn die Linkquellen versiegen oder etwas anderes „nicht stimmt“.
  • Wird am besten von erfahrenem Personal gemacht. Erfahrenes Personal kann schneller und sicherer identfizieren, ob eine Website überhaupt als Linkquelle in Frage kommt. Beispiel: Ist es eine Website mit einem Bild im Impressum, dann gehört sie wahrscheinlich einem SEO und scheidet als Linkquelle für den organischen Linkaufbau aus bzw. bietet sich als Quelle für Linkmiete an.
  • Erfahrenes Personal formuliert Linkaufbau-Plan und übergibt an Linkaufbau-Team. Aus einem Linkaufbauplan geht hervor welche Linkquellen das Team in welcher Reihenfolge verarbeitet.
  • Das Linkprofil der Mitbewerber wird auf Linkspikes geprüft. Ein Linkspike ist ein plötzlicher Ausschlag im Wachstum eines Linkprofils. Wenn eine Website in den letzten zwölf Monaten im Schnitt jede Woche zehn neue Links bekommt und dann in einer Woche 1.000 neue Links hinzukommen, dann ist das ein Phänomen, was genauer untersucht werden muss. Vielleicht geschah dies aufgrund negativer Berichterstattung. Nicht nachahmenswert. Vielleicht geschah es aber durch eine geplante Aktion um
    den Verlinkgsgrad zu steigern, was durchaus nachahmenswert sein kann.
  • Eine Backlinkanalyse kann auch zur Themenfindung dienen. Welche Themen ziehen die meisten Links?
  • „Die Backlinks sind idealerweise eine Relexion der Qualität der Inhalte.“
  • Es ist am besten, sich die Seiten/Websites mit den eigenen Augen anzugucken, um den Wert zu bestimmen. Nicht auf den Toolbar-PageRank verlassen. Das stimmt, ABER, bei der Linkquellenanalyse kommen nicht
    selten 10.000 bis 1 Mio. Linkquellen zusammen. Hier gilt es auszufiltern, denn nicht alles kann „mit den Augen“ überprüft werden.
  • Ein wichtiger Bestandteil der Linkquellenanalyse ist die Filterung von schlechten Kandidaten, damit das Analysevolumen auf ein bearbeitbares Maß schrumpft. Denkbar sind folgende Regeln (beispielhaft):
    • Das Linkprofil besteht aus 90 % Links aus NoFollow-Blogkommentaren.
    • Die Links entstammen hauptsächlich aus dem Ausland, obwohl das Angebot der Website ausschließlich über heimische Themen Auskunft gibt.
    • Die Links kommen überwiegend von Seiten, auf denen Sie in der Nähe von Begriffen wie „Sponsoren“, „Partner“, „Werbung“ … stehen.
  • Mit einer Backlinkanalyse lässt sich natürlich auch der Wert einer Website bestimmen, für den Fall, dass man eine komplette Domain kaufen möchte.
  • Nur die Links der Mitbewerber nachzubauen, heißt hinterherzurennen. Niemals zu dominieren. Daher ist es wichtiger zu analysieren, auf welche
    Inhalte die Zielgruppen der Mitbewerber organisch verlinken und dies als Grundlage der Linkquellenanalyse zu verstehen. Es geht darum Inspirationen und Ideen zu entwickeln, die dabei helfen das Linkprofil zu
    „übertreffen“.
  • Link-Polizei spielen. Bei der Backlinkanalyse stechen nebulöse Linkpraktiken der Mitbewerber zutage, die jeder auch zum „Verpetzen
    verwenden kann.
  • Sobald man versteht, woher die Mitbewerber ihre Links beziehen, ist
    es wesentlich einfacher eine eigene Strategie auszuarbeiten.
  • Wenn ein Linkprofil eines potenziellen Kunden schon zu auffällig ist, dann ist es unter Umständen zu riskant für eine Agentur das Projekt
    anzunehmen, da es langfristig schwierig wird, damit erfolgreich zu
    sein.
  • Die Verschmelzung von vier bis sieben Linkprofilen der Ranking-Mitbewerber ergibt ein Gesamtbild des Linkprofils in der Branche, aus denen der Analyst die wichtigsten übergreifenden Linkquellen herausgefiltern kann.
  • Hierbei empfiehlt es sich über die reinen technischen Kennzahlen wie Domain- und Seitenautorität hinauszugehen, um einen Report darüber zu entwickeln aus welchen Bereichen des Netzes die Rankingmitbewerber ihre wertvollsten Links erhalten.
  • Falls eine Domain eine Abstrafung in den Rankings erfährt, könnten sich die Gründe dafür im eigenen Linkprofil verbergen.
  • Die Wachtumsgeschwindigkeit (Anzahl der neuen Links pro Zeiteinheit) und die Verwendung und Verteilung von Suchbegriffen als Linktexte geben starke Hinweise darauf wie die eigene Geschwindigkeit und Verteilung sein könnte.
  • Aus Links zu fehlenden Seiten (404-Fehkler) ergeben sich möglicherweise neue Linkquellen. Wenn jemand auf eine nicht mehr existente Seite eines Mitbewerbers verlinkt, dann kann es einfacher sein, diesen davon zu überzeugen, statt auf den Konkurrenten auf die eigene Seite zum gleichen Thema zu verlinken.
  • Links erzählen eine „Geschichte“ über das Rankingverhalten. Es ist wichtig, bei einer Backlinkanalyse den Ort (auf der Seite), das Alter des Links und den Linktext (Linktext-Verteilung) zu beachten.
  • Eine Backlinkanalyse ergibt: Muss ich eine höhere Anzahl von Links haben, mehr Autorität oder genauere Linktexte?
  • Aus den Ergebnissen der Backlinkanalyse lässt sich der Aufwand des notwendigen Linkaufbaus ermitteln.
  • Bei einer doppelten Backlinkanalyse untersucht der Analyst auch die Linkprofile der Websites, die auf die ersten Linkgeber verlinken. Ist die Qualität der zweiten Linkgeber nicht gut, dann hat das Einfluss auf die Auswahl des ersten Linkgebers als potenzielle Linkquelle. (Hauptdomain <- erster Linkgeber <- zweiter Linkgeber | Normalerweise wird nur der erste Linkgeber betrachtet).
  • Chancen finden: Mit der Backlinkanalyse lässt sich das eigene Linkprofil optimieren. Vielleicht kann man einen bestehenden Linkpartner davon überzeugen auf eine wichtigere Seite mit einem besseren Linktext zu verlinken.
  • Aus der Backlinkanalyse ergibt sich die Menge an Ressourcen (Personal), die notwendig ist, um im ausgesuchten Umfeld konkurrieren zu können.
  • Wenn eine Backlinkanalyse ergibt, dass die meisten Links aus dem analysierten Umfeld spammiger Natur sind, dann lässt sich daraus folgern, dass es wenig Autoriät gibt. Ein ähnlicher Ansatz beim Linkaufbau könnte daher funktionieren bzw. könnte es schwer sein für dieses Thema ohne weiteres an sehr hochwertige Links zu kommen.
  • Je industriespezifischer das Linkprofil, desto teurer auch der Linkaufbau. Umgekehrt gilt: Je allgmeiner die Publikationsmodelle rund um die Websites im Linkprofil, desto einfacher (und kostengünstiger) der Linkaufbau. *Industriespezifischer meint „Für diese Inhalte/Websites interessieren sich ausschließlich Fachpublikationen“. Dagegen steht „Das Thema hat Massenappeal und wird auch über breitere Kommunikationskanäle (Foren, Zeitschriften, Social Media etc.) diskutiert“. Beispiel: Industrielle Teebeutelabfüllmaschinen vs. Sport.
  • Bei der Betrachtung von Backlinkprofilen entstehen Muster, die darauf hinweisen, wieso eine Website für ihre Begriffe gute Rankings erzielt. Diese Muster lassen sich nachahmen oder verbessern. So ein Muster könnte so aussehen: Links aus Foren 20 %, Blogs 30 %, Verzeichnissen 10 % …
  • Auch Handlungsempfehlungen ergeben sich: Wenn eine Website bisher sehr wenige Links hat, dann sollte man nicht vom einem auf den anderen Tag zu viele Links mit wenigen gleichen Linktexten aufbauen, sondern stark variieren (hohe Linktextvariation). Umgekehrt darf sich ein Projekt mit vielen Links sehr viel mehr leisten - vor allem den häufigeren Einsatz wichtiger Keywords (niedrige Linktextvariaton).
  • Das nützlichste Elemente in den Linkprofildaten ist die Zeit, also wann der Link erschienen ist. Sie erlaubt eine Rekonstruktion der Daten und damit eine rückwärtsgerichtete Analyse dessen, was in der Vergangenheit schon zu vielen/wichtigen/guten Links geführt hat.
  • Wenn eine themenverwandte Website auf die eigene Website verlinkt (Camping-Website zu Fahrradschuhe-Website), dann kann man an neue Linkquellen kommen, indem man die Linkprofile der Websites analysiert, die für die Suchbegriffe der themenverwandten Website (Campingbegriffe) am besten ranken.
  • Linkprofile weisen oft auf multiple Kozitationsdaten hin. Eine Kozitation ist ein Link oder eine Nennung (www.website.xy oder Markenname ohne Link) einer Domain. Wenn zum Beispiel eine Website mehr als einen der Mitbewerber nennt, dann ist das ein positives Signal dafür, dass auch ein Link zu unserem Projekt von dort wahrscheinlich ist.
  • Die Daten im Linkprofil werden umso besser je mehr sie mit unterschiedlichen Metriken angereichert werden. (Zeit, PageRank, MozRank, ACRank, Websites mit vielen Link von autoritativen/vertrauenswürdigen Domains …)
  • Eine Website kann sehr vertrauenswürdig sein (Universitätswebsite). Eine Unterseite muss es deswegen nicht sein. (Unterseite eines Studenten auf der Universitätswebsite).
  • Nicht zu viel Zeit mit der Analyse verbringen. Man kann jede Domain zwei Stunden lang untersuchen ODER in 30 Minuten eine hochpersonalisierte Anfrage an den Betreiber senden. (Zeitmanagement Linkaufbau)
  • Aus Linkprofilen ist ablesbar, ob für die Website aktiv Linkaufbau betrieben wurde und welche Art.

Zusammenfassung Teil 2: 71 technische Faktoren für die Backlinkanalyse

Sie haben nicht falsch gelesen. Es gibt wirklich so viele und wahrscheinlich sogar noch mehr. Die Kunst besteht darin diese Faktoren nicht nur aufzuzählen, sondern deren Vorkommnisse auch richtig zu deuten. Algorithmisch gibt es mit einigen Tools hier schon Ansätze, die aber noch in den Kinderschuhen stecken. Auch und gerade weil es eine gigantische Herausforderung ist die meisten dieser Faktoren informatisch zu verarbeiten. Mit den folgenden Listen bleibe ich sehr nah am englischsprachigen Original.

14 URL-Faktoren der Backlinkanalyse

URLs können etwas über die Qualität einer Linkquelle aussagen. Wobei viele Experten diesen Faktoren keinen großen Wert beimessen. Diese Faktoren können jedoch dabei helfen eine große Menge an potenziellen Linkquellen auf ein handhabbares Maß zu reduzieren und die verbleibenden Linkquellen zu sortieren und priorisieren.

  1. TLD (wenn .govs or .edus verlinken, kann dies eine höhere Qualität bedeuten)
  2. Wunschkeywords in der URL (www.website.xy/wunschkeyword.html)
  3. Wunschkeywords im Hostnamen (www.wunschkeyword-kaufen.xy)
  4. Anzahl der URL parameters (www.website.xy?p1=1&p2=2&p3=3&p4=4&p5=5&p6=6&p7=7&p8=8 ist bestimmt nicht optimal)
  5. Tiefe der Unterseite gemessen am Slash / (www.website.xy/dies/ist/sehr/wahrscheinlich/zu/tief/um/gut/zu/sein/)
  6. Überflüssige Zeichen in der URL vor allem "?"
  7. Zu viele Bindestriche weist auf SEO-Überoptimierung hin (/hier-viele-keywords-unterbringen-um-keine-schraegstriche-verwenden-zu-muessen-trenne-ich-alles-mit-bindestrichen/)
  8. Viele URLs von Massenbloghostern wie blogspot.com oder wordpress.com
    sind nicht optimal
  9. https:// und ftp:// URLs werden vielleicht gar nicht gewertet
  10. „linksumsonst“ und ähnliche Begriffe können ein negatives Signal sein
  11. Die Wörter „test“ oder „bewertung“ können auf bezahlte Inhalte hinweise
  12. Wenn die verlinkte Website beim Namen genannt wird, dann kann es auch ein Hinweis auf Bezahlihalte sein
  13. Wörter, die Inhaltstypen beschreiben, wie „blog, news, forum“ …, können etwas über die Intention der dortigen Inhalte verraten
  14. Eine große Anzahl an „links.html“ und „links.php“ Vorkommnissen deutet auf ein schwaches Linkprofil hin

In den Kommentaren zu diesen Faktoren gehen die Meinungen stark auseinander. Von „wenn die Seite gut ist, dann ist mir egal, wie die URL aussieht“ über „ich benutze URLs nur, um den Schrott auszumisten“ bis hin zu „ich benutze die gefunden URL-Muster, um mehr solcher Seiten zu finden“ und auch „ja, ich benutze alle diese Muster um Entscheidungen zu treffen“.

29 On-Page-Faktoren für die Backlinkanalyse

Die Faktoren auf den Seiten selbst spielen bei der Linkquellenauswahl eine wesentlich größere Rolle.

  1. Der Link ist innerhalb eines themenrelevaten Inhalts eingebettet, der über das Linkziel Auskunft gibt
  2. Titel, Überschriften und Inhalte sind themenrelevant
  3. Der linkumgebende Text: Was steht davor und was danach?
  4. Sieht der Link gekauft aus oder ist er editoriell?
  5. Rankt die Linkquelle für ihren eigenen Titel?
  6. Enthalten etwaige Kommentare auf der Seite Spam (und „verbotene“ Worte)?
  7. Der Linktext
  8. Ist die Seite selbst auch extern verlinkt (streng genommen ist das nicht wirklich On-Page)
  9. Wie viele Klicks ist die Seite von Ihrer Wurzellokation entfernt? (*Wurzellokation ist meist die Startseite, kann aber auch eine andere Unterseite, z. B. eine Kategorieseite, sein)
  10. Wie gut ist die Seite intern verlinkt?
  11. Startseitenlink vs. Deeplink
  12. Lokation des Links auf der Seite
  13. Anzahl der ausgehenden Links auf der Seite
  14. Inhalt (Thema und Menge)
  15. Anzahl der Links auf die Seite (wie 8. daher wohl nur 28 Faktoren)
  16. Cachedatum der Seite (je öfter eine Seite reindiziert wird, desto kleiner ist das Cachedatum und desto höher die Qualität aus Verlinkungssicht)
  17. PageRank
  18. Qualität der ausgehenden Links
  19. Logisches, ansprechendes Seitenlayout
  20. Seite ist indizierbar
  21. Title-Tag und H1-6 verwendet?
  22. Inhalt unter viel CSS und JavaScript begraben?
  23. Ist es eine wichtige Seite auf der Domain oder nur ein „Wegwerf-Blogpost“?
  24. Können Sie der Diskussion etwas Wichtiges hinzufügen?
  25. Zu viel Werbung?
  26. Intention
  27. Zu viele Links von Verzeichnissen und/oder Blogrolls
  28. Zu viele Links von „links.php“-Seiten (Indikat für viel Linktausch)
  29. Doppelte Links auf der selben Seite, wie ist der erste Linktext?

In den Kommentaren zu diesen Faktoren sind viele kleine Tipps versteckt, die sich größtenteils mit den Aussagen in Teil 1 überschneiden. Hier neue Meinungen:

  • Ein eigenes Linknetwerk aufbauen, das den etablierten Website NICHT ähnlich ist, führt ultimativ zum Erfolg.
  • Die ideale Seite bezüglich On-Page-Faktoren hat keinerlei erkennbare SEO-Spuren.
  • Das Cachedatum -  innerhalb einer Woche ist am besten. Ein bis zwei Wochen ist Durchschnitt und zwei bis drei Wochen ist gerade noch in Ordnung.
  • Berechnung des Wertes der Seite für einen Link: Foxyrank Firefox Addon (leider nicht mehr mit Firefox 3.6 kompatibel)

28 seitenweite Faktoren der Backlinkanalyse

Bei der Mitbewerber-Backlinkanalyse gilt es eine ganze Reihe an weiteren Faktoren zu beachten:

  1. Verteilung der Links nach Websitetyp (Blog, Verzeichnis, Social-Media, Presseverteiler, Website …)
  2. Alter der Domain
  3. Toolbar-PageRank der Domain und der Seite
  4. mozRank
  5. Aktualisierungsfrequenz neuer Inhalte (Letzte Änderung 1.1.1998?)
  6. Geschätzter Traffic
  7. Präsenz von Social-Network-Widgets (Twitter-, Facebook-, XING-Icons)
  8. IP-Popularität
  9. IP-Block-Popularität
  10. Rankt die Website für ihren Domainnamen?
  11. Rankt die Website für ihre Zielbegriffe?
  12. Welche Seiten dieser Website bekommen die meisten Links? (kann Aufschluss über Linkbbait-Aktivitäten geben)
  13. Unique link distribution (Unique IP Adresses, Unique IP Blocks) Wie Punkt 8. + 9.
  14. PageRank-Distribution über die gesamte Website
  15. Linktyp-Distribution (No-follow, Do-follow, fehlende, kaputte)
  16. Reziproke Links (hohes Linktauschvolumen)
  17. Anzahl indizierter Seiten
  18. Linkwachstum
  19. RSS-Abonnenten
  20. Menschliche Kommentare (also von echten Menschen)
  21. Hat die Website eine logische Struktur und Hierarchie?
  22. Ist es für Mensch und Maschine einfach zu navigieren?
  23. Hosting-Standort-Distribution (Auf wie viele Standorte ist das Hosting verteilt)
  24. Die Fokussiertheit der Website auf ein bestimmtes Thema bzw. Themenfeld
  25. Benutzt die Website keywordreiche Linktexte
  26. Anzahl der Links insgesamt
  27. Rankt die Website für länderspezifische Suchanfragen bei Google?
  28. Linktextverteilung

Zusammenfassung Teil 3: Wozu braucht man eine Backlinkanalyse außerhalb des Linkaufbaus?

Der Nutzen für den Linkaufbau liegt klar auf der Hand. Aber die Daten eines Linkprofils geben viel mehr Informationen her als nur Linkquellen. Insgesamt findet Garret 20 andere Anwendungsfälle. Ich möchte es bei einer Handvoll belassen und Sie dann dazu auffordern, sich die Artikel nochmals selbst durchzulesen.

  • Konkurrenz-/Wettbewerbsforschung
  • Inspiration für neue Inhalte
  • Beurteilung von Preisen für den Domainkauf
  • Messung von historischen SEO-Maßnahmen
  • Risikotoleranz der Konkurrenz

Wenn Sie diesem Thema noch etwas hinzuzufügen möchten, hinterlassen Sie doch einen Kommentar. Zum Schluss nochmal die drei Links zu den Artikeln:

  1. 30 Link Builders Discuss Backlink Analysis For Campaign Design – Part 1
  2. 71 Technical Factors For Backlink Analysis (From 30 Link Building Experts) – Part 2
  3. Backlink Analysis: 20 Uses Beyond Link Building, Part 3 of 3

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